Ein vorbeugender temporärer Schutz gegen verfärbende Pilze ist, speziell für frisch geschnittenes Holz, während der Trocknung, Lagerung oder dem Transport, nützlich. Dabei ist es egal, ob es sich um Lattungen, KVH oder Fassadenbretter handelt.
Durch seine befallsdruckabhängig anpassbare Lösungskonzentration hat sich impralit-BSK effect+ als hoch wirksames zeitlich begrenztes Schutzmittel gegen Bläuepilze und andere holzverfärbende Pilze bewährt.
Das Produkt empfiehlt sich, da es den Holzfarbton nicht verfälscht und sich flexibel maschinell (z.B. Tränkwerk oder Sprühtunnel) aufbringen lässt.
Das Verfahren
Wird kurzzeitiger Bläueschutz bei hohem Holzaufkommen gewünscht, hat sich der Sprühtunnel etabliert.
Beim Sprühtunnelverfahren wird das Holz durch einen geschlossenen Tunnel geleitet. Die Holzteile laufen dabei auf angetriebenen Rollenbahn in den Tunnel und werden mit dem Imprägniermittel umflutet. Hier ruht das Mittel auf dem Holz und baut einen Randschutz auf. Dabei dringen die Schutzmittel durch kapillare Kräfte und Diffusion in das Holz ein. Das Holz verlässt den Tunnel weitgehend tropfenfrei und rundherum mit Imprägnierung benetzt.
Ein weiteres Plus ist dadurch die schnellere Trocknungszeit, da im Vergleich zum Tränkwerksverfahren weniger Material aufgebracht wird.
Die Vereinbarkeit von Sprühtunnel und Biozid ist durch die Weiterentwicklung der Maschinentechnik entstanden.